Fieldday - Logbuchführung mit CT
P2FD ist ein Postprozessor für den EU-Fieldday. Es werden direkt die .bin-Files von CT Version 7, 8 und 9 verarbeitet. Die Software erkennt automatisch die jeweilige Version. Zusätzlich wird auch QW .bin, N6TR .dat und das P2FD-eigene Output-Format erkannt, so daß man ggf. eine mit P2FD erzeugte Datei nochmals einlesen und auswerten kann.
Fieldday-Log
Beim Fieldday-Betrieb benutzt man das Programm CT in der Version 7, 8 oder 9 mit einer angepaßten Version von CQWW.CTY oder CTY.DAT. Da CT von Hause aus den Region-I-Fieldday nicht unterstützt, wählt man als Contest WAE (DX-Side). Die Anpassung der Länderdatei muß deshalb erfolgen, weil CT sonst keine Multiplikatoren außerhalb Europas anzeigen würde.
| CT7: | In der Datei CQWW.CTY, die von CT7 benutzt wird, müssen alle CQ-Zonen zu europäischen Zonen gemacht werden. |
| CT8, CT9: |
In CTY.DAT, die CT9 benutzt, müssen alle Kontinentangaben in "EU:" verwandelt werden. Zusätzlich zu dieser Konvertierung fügt man am Ende der Datei noch ein "neues Land" für das eigene Rufzeichen an mit dem korrekten Längen- und Breitenangaben. Das hat unter anderem den Zweck, daß statt der Meldung "-IN EU-" im CT-Multiplikatorfeld nun, wie sonst von CT her gewohnt, Sterne für neue Multiplikatoren erscheinen "---*--". Auch kann man so mit F10 während des Contests den eigenen Sonnenaufgang sowie korrekte Beamrichtungen berechnen lassen. Diese Editierarbeiten kann P2FD übernehmen, indem man die Option "-cvt" benutzt:
C:\LOGS\>p2fd -cvt
>>> P2FD Version 2.1 - June 11, 1998 - (c) DL6RAI
Rufzeichen, das im Fieldday verwendet wird ->DL0LA
QTH-Kenner (ungefähr, zur Sonnenaufgangsberechnung) ->JN68BJ
C:\LOGS\>
Die konvertierte Datei kopiert man unter dem Namen CTY.DAT wieder in das CT9-Verzeichnis. |
Nun kann man in gewohnter Weise Contest-QSOs loggen. Die Score-Anzeige ist natürlich nicht korrekt, aber die Multiplikatoren stimmen. Stationen die keine Nummer vergeben, loggt man mit QSO-Nummer "000".